Dienstag, 15. November 2011

I want you, Superman.

» Allmählich beruhigte er sich etwas, aber eine tiefe Betrübnis legte sich über ihn. Er hatte diesen unsagbaren Schmerz empfunden, in seiner Liebe enttäuscht zu werden, und als er sein eigenes Bild im Spiegel erblickte, schüttelte er mitleidsvoll das Haupt. «
aus "Menschen im Frühling" von Edvard Munch, Hg. Hans Marquardt; 1964.


Was mich dazu bewegt, eine nordische Liebesgeschichte zu lesen, weiß ich auch nicht. Gewöhnlich lese ich nicht. Gewöhnlich lese ich auch keine Bücher; und erst recht nicht von 1964. Aber interessant: Ich kann dich sehr gut mit der Figur in dem Buch vergleichen, besonders in den letzten Tagen. Wie oft sagst du, dass du schlecht bist, - nicht gut genug für mich. Wie oft tust du, als wärst du von der Liebe so sehr enttäuscht, dass du es aufgeben würdest. Und es kommt nicht selten vor, dass ich dich von dir selbst überzeugen muss, damit du überhaupt noch mit mir reden kannst. Wie oft willst du es denn noch hören, dass du das Beste für mich bist? Unglaublich süß, wenn du sagst, dass du dumm bist. Aber langsam wird aus dem 'süß' ein heftiges 'es nervt mich' und das weißt du. Du weißt auch, dass kein anderer Mensch existiert, der mir mein Leben bunter malt als du. Es war nie so, dass ich eine gewisse Vorstellung von ''Mann'' hatte. Natürlich, welche Frau will nicht, dass er charmant, liebevoll und gut aussehend ist? Aber ein konkreter Traummann war nie in meinem Kopf. Deine Küsse, dein Lächeln, dein Dasein. Mit all' den Lachern, die du mir verschaffst und all' den Komplimenten, die du mir täglich als kleine, süß verpackte Geschenke in die Tasche steckst, darf ich dich als Traummann bezeichnen, als Held. 
Ein Held mit einer besonderen Fähigkeit. Die Fähigkeit mich glücklich zu machen. 

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